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Historie
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März 2010
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Am 1. März 1990 um 9 Uhr öffnet das Frauenhaus Walsrode seine Pforten für misshandelte Frauen und ihre Kindern. Gegen Mittag zieht die erste Bewohnerin mit ihren vier Kindern ein. Hätten wir nicht so intensiv in der Presse über unser Vorhaben berichtet, wäre sie vielleicht nie auf die Idee gekommen, nach Schutz und Beratung zu fragen.
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Es ist tatsächlich 20 Jahre her!
In den ersten Jahren reichten die acht Plätze in unserer 90qm großen Schutzwohnung oft nicht aus. Das ist heute glücklicherweise nur noch selten der Fall. Insgesamt haben wir 1203 Frauen und Kinder in den vergangenen 7300 Tagen durch eine schwere Zeit begleiten dürfen.
Und das ist doch ein Grund zum Feiern, oder? Es waren 65 Menschen, die am 1. März 2010 im Saal der Krankenpflegeschule des Heidekreis Klinikums Walsrode anlässlich dieses Jubiläums zusammenkamen (Dankeschön Herr Jurczyk!).
Herr Ostermann, unser Landrat, war da. An seinem Grußwort hat uns besonders gefallen, dass wir uns nach seiner Aussage auch in den nächsten 20 Jahren keine Sorgen um die Finanzierung machen müssen. Das ist doch ein Wort.
Bürgermeisterin Silke Lorenz (Walsrode) ging davon aus, dass dank unserer Öffentlichkeitsarbeit heute wohl allen bewusst sei, "dass häusliche Gewalt keine Privatsache und schon gar keine Bagatelle ist." Ob das wohl zutrifft?
Die vielen duftenden Frühlingsblumen, die liebevoll verpackten Geschenke und Gutscheine, die kreativen Glückwunschkarten und -briefe und nicht zuletzt die Geldgeschenke haben uns riesig gefreut. Es waren ein paar wundervolle Stunden für uns.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank allen, die da waren oder einfach nur an uns gedacht haben.
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November 2009
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Traumatherapeutin Michaela Huber zu Gast in Walsrode
Wir hatten die international anerkannte Traumatherapeutin Michaela Huber zu Gast. Sie hielt anlässlich des weltweiten Gedenktages für die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen einen Vortrag unter dem Titel "Wenn Familien Kindern schaden und was es zur Genesung braucht".
Michaela Huber ist Diplompsychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin in Traumabehandlung. Sie war an der Gründung des Zentrums für Psychotraumatologie Kassel e.V. beteiligt und hat nach diesem Vorbild auch das Traumahilfezentrum München unterstützt und gefördert. Darüber hinaus hat sie sich als Sachbuchautorin in den vergangenen Jahren einen besonderen Namen gemacht. Michaela Huber arbeitet in eigener Praxis in Kassel und lebt in Göttingen.
Im vergangenen Jahr wurde sie für ihr berufliches und ehrenamtliches Engagement für Menschen mit posttraumatischen und dissoziativen Störungen mit dem Bundesverdientkreuz ausgezeichnet.
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Februar 2007
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Frauen in Not bekommen jetzt Hilfe in Munster
Wir kooperien mit dem MüZe Munster (Mütter- und Kinderzentrum). Ab sofort bieten wir von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen aus Munster und Umgebung wohnortnah Beratungsgespräche in den Räumen des MüZe an.
... mehr (PDF-Datei, 61 KB)
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Januar 2006
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Das Land überträgt uns die Trägerschaft für die BISS (Beratung und Intervention bei häuslicher Gewalt)
für den Bereich der Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel.
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März 2005
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Das Frauenschutzhaus wird 15 Jahre alt. Die Autorin und Journalistin
Maryam Ansary - Exil-Iranerin - liest aus ihrem spannenden autobiografischen Roman
"Flieh, bevor der Morgen graut". In der anschließenden Diskussion gibt
sie außerdem Einblick in das politische Geschehen ihres Heimatlandes.
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Oktober 2004
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Mehr als 120 Frauen feiern im Dorfgemeinschaftshaus Bomlitz
"Die Nacht der schönen Frauen". Sie tauschen Visitenkarten, gewinnen tolle
Preise, tanzen zur Musik von DJane Stefi und schlemmen am kulinarischen Buffet.
Für diese Veranstaltung hat sich der Verein mit den Frauenbeauftragten der Städte
Visselhövede und Soltau sowie der Gemeindlichen Sozialarbeit Bomlitz vernetzt.
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November 2003
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Der Verein initiiert gemeinsam mit anderen Frauen eine Aktion zum
Internationalen Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Mädchen und Frauen.
In den Kinos in Walsrode und Soltau läuft auf unsere Anregung der mehrfach
preisgekrönte deutsche Film "Pigs will fly" . Behandelt wird das
komplexe und brisante Thema häusliche Gewalt.
Vor den Kinos verteilen wir Kugelscheiber mit der Telefonnummer des Frauennotrufs,
Informationsmaterial und große gelbe Luftballons von Terre des femmes.
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November 2002
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Gemeinsam mit Werner Schoppan, Beauftragter für Kriminalprävention, gründen
wir den Arbeitskreis "Opferhilfe/Häusliche Gewalt". Geplant ist der Aufbau
einer effektiven Kriminalitäts-Opferhilfe. Bei der Gründung sind
ausschließlich MitarbeiterInnen aus allen Polizeikommissariaten im Landkreis
anwesend. Weitere Aktive sind zur Mitarbeit eingeladen.
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August 2002
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Die 10jährige Geburtstagsfeier der Beratungsstelle am 16. August 2002 wurde
mit einer Lesung der Linguistik Professorin Luise F. Pusch gekrönt.
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September 2001
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Der Verein initiiert mit anderen Frauen die Aktion "Das goldene Buch der Männer",
die in Soltau ihren Anfang nimmt. Mehrere hundert Männer haben inzwischen durch ihre Unterschrift bekundet,
dass sie Gewalt gegen Frauen und Kinder nicht tolerieren.
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März 2001
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Der Verein ist beteiligt an der Organisation und Durchführung der interaktiven
Wildwasser-Ausstellung "Missbraucht", die sich an Jugendliche richtet.
Mehr als 600 Menschen besuchen diese für zehn Tage ausgeliehene Ausstellung.
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Juli 2000
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Der Verein ist Mitherausgeber der Informationsbroschüre "Wege aus der Gewaltspirale",
die sich an von Gewalt betroffene Frauen wendet.
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September 1992
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Der Verein erweitert sein Beratungsangebot um
regelmäßige Rechtsberatungstermine mit einer Anwältin.
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August 1992
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Der Verein mietet in der Sunderstraße 23 in Walsrode drei Büroräume an,
die als offene Anlaufstelle dienen. Zwei offene Beratungstermine pro Woche werden angeboten.
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März 1990
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Die Stadt Walsrode vermietet dem Verein eine 4-Zimmer-Wohnung, die als Frauenschutzhaus genutzt werden darf.
Gleich am ersten Tag ist die Wohnung zu 80% ausgelastet. Die Miete übernimmt in der Anfangszeit der Landkreis Soltau-Fallingbostel.
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März 1987
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Gründung des Vereins "Frauen helfen Frauen e.V.", mit dem Fernziel, ein
Frauenschutzhaus für den Landkreis Soltau-Fallingbostel einzurichten.
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Juni 1986
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Gründung einer Fraueninitiative, die sich zum Ziel setzt,
Frauen, die physisch und/oder psychisch misshandelt werden, Schutz und Begleitung anzubieten.
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Gewalt macht krank. Und da Frauen überproportional von häuslicher Gewalt betroffen sind,
ist der Verein "Frauen helfen Frauen" ein unverzichtbarer Teil des Sozialen Netzes im Landkreis.
Unser Verein wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales und vom
Landkreis Soltau-Fallingbostel.
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Wer mehr Details erfahren möchte, wendet sich bitte an Frauke Flöther unter der o.g. Adresse.
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Frauen helfen Frauen e.V.
Postfach 1511
29655 Walsrode
Telefon: 0 51 61 / 7 33 00
mail@frauen-helfen-frauen-ev.org
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